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Hier möchte ich meine Erfahrungen und Tips weitergeben:

 

1. Lager montieren:

Hält man sich an die Werkstattanweisung, sollen die Motorengehäuse auf ca. 80 Grad erhitzt werden, bevor man die Lager montiert.

Ich erhitze die Gehäusehälften wie vorgeschrieben, wobei ich die Temperatur nicht messe. Wenn ich das Gehäuse nicht mehr anfassen kann ist es heiß genug ;-) Aber auch in diesem Zustand müssen die Lager noch mit Druck eingebaut werden. Deshalb wandern die Lager bei mir für eine Stunde in die Tiefkühltruhe. So abgekühlt, fallen sie fast ins Gehäuse.

 2. Bowdenzüge:

Ich habe mir angewöhnt, alte Bowdenzüge einfach abzukneifen und zu entsorgen. Unglaublich, wie porös die alten Züge werden. Hier würde man am falschen Ende sparen. Vor dem Einbau werden die Züge in eine Wanne gelegt und so mit Öl geflutet. Danach schön abtropfen lassen.

Bei eingebauten Zügen ist es hilfreich, ein passendes Stück Benzinschlauch (10 cm) über ein Ende zu schieben und es mit Balistol zu füllen. Diese Menge reicht aus, den ganzen Zug zu schmieren.

 3. Entlacken:

Wer seine Bleche nicht strahlen lassen kann/will greife zur Topfbürst im Winkelschleifer. Vorsicht, es fliegen gern Drahtstücke aus der Bürste, die aufgrund der hohen Drehzahl auch einfachen Jeansstoff durchschlagen. Anschließend das Blech mit 180er Papier im Exenterschleifer leicht anschleifen. 
 4. Spachteln: Spritzspachtel aus der Dose erst nach Abschluss der sonstigen Spachtelarbeiten auftragen, da auf dem getrockneten Spritzspachtel die normale Spachtelmasse schlecht haftet. 
 5. Felgen lackieren Stahlfelgen, die nach dem Entrosten lackiert werden, sollten nicht mit zu großer Schichtstärke lackiert werden, da es sonst unweigerlich zu Druckstellen beim Einspannen in die Reifenmaschine kommt. 
6. neue Keder montieren Am einfachsten ist es, die neuen Keder nach Reinigung mit Silikonentferner mittels Teppichklebeband an der Fronthaube zu besfestigen, die anschließende Anbringung der Haube geht dann ganz einfach.
Die Bohrlöcher für die Befestigungsschrauben habe ich mit einem Lötkolben durch die Schraubenlöcher geschmolzen.
   

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